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Larry Porter: „Silk Road Blues“
Larry Porter ist einer der wenigen Musiker, die ein hohes künstlerisches Niveau sowohl in der westlichen als auch in der östlichen Musik erreicht haben. Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeitet er als hoch angesehener Jazzpianist und Komponist in der internationalen Musikszene. Darüber hinaus spielt er das afghanische Nationalinstrument Rebab, eine Kurzhals-Laute mit 18 Saiten. Im Jahr 1976 hatte er die außergewöhnliche Gelegenheit bei dem berühmten Meister Ustad Mohammad Omar in Kabul Unterricht zu nehmen. Seitdem hat er eine unverwechselbare Spielweise entwickelt, in der er die afghanische Volksmusik mit Elementen der indischen klassischen Improvisation verknüpft.
Mit seinem neuen Projekt Silk Road Blues vereint Porter seine zwei musikalischen Seiten. Hier trifft die Rebab auf eine Jazz-Rhythmusgruppe – bei einigen Stücken ergänzt durch Tabla und Saxophon – und fühlt sich in beiden Welten zu Hause. Melodien, die zum Teil auf afghanischen oder indischen Skalen basieren, bewegen sich in einer völlig neuen Landschaft der Jazz-Harmonik: meditative Trance-Musik geht in tänzerische Grooves über, Jazz-Balladen münden in nordindische Ragas in Teental ein, und afghanische Volksrhythmen zeigen sich im neuen Gewand. Es entstehen einmalige Klangbilder und bezaubernde Atmosphären. Porters gekonntes Verständnis für die verschiedensten Musikkulturen ermöglicht eine gelungene Verschmelzung.
Larry Porter - rebab, piano, tamboura | Scott White - bass | Heinrich Köbberling - drums | David Beecroft - soprano & tenor sax | Solayman Alizo - tabla | Stefan Jezierski - french horn | Barbara Sadowski - violin | Ori Kam - viola | Elena Drath - flute
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